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Anreise: Travemünde - Helsinki

Sonntag, 3. Juni   -   Montag 4. Juni

 

Der Prolog ist geschafft!

 

Nachdem gestern am Samstag die letzten Vorbereitungen getroffen,  das Wohnmobil vollständig gepackt, mit den Nachbarn die Haus- und Katzenbetreung geregelt wurden, kann es heute Morgen losgehen:  die Wohnmobilreise in die Russische Föderation.

 

Nach dem gestrigen grausamen Testspiel gegen Österreich  müssen wir definitiv nach Moskau, um Yogi Löw mental und taktisch zur Seite stehen.

Das Navi zeigt 430 km bis Lübeck-Travemünde an, führt uns über die A2 nach Hannover, dann gen Norden zur A7, an Hamburg vorbei, bis wir schließlich am frühen Nachmittag Travemünde erreichen.  Bis zum Check-In  haben wir noch viel Zeit, so dass wir erst einmal  direkt nach Travemünde und nicht zum Terminal fahren, um am Hafen zu promenieren und die steifen Beine vertreten. Hier reiht sich Restaurant an Restaurant, diverse Fischbuden locken mit den entsprechenden Köstlichkeiten und auch die zahlreichen Boutiquen machen Travemünde zu einem Touristenziel. Bei einem Gläschen Wein genießen wir das maritime Flair und erfreuen uns des ersten Urlaubstages.

 

Eine kleine Auto- und Personenfähre bringt die Menschen auf andere Hafenseite, auf den „Priwall“, wo  das  Viermastsegelschiff „Passat“ schon seit Jahren vor Anker liegt.

 

 

Wir sind schon etwas aufgeregt, ob auch alles klappt, ob wir den richtigen Terminal finden, ob ….  dies und das.  Aber letztendlich läuft alles so, wie geplant.  Gegen 20:00h erreichen wir den Terminal von „Finnlines“ am Skandinavienkai, reihen uns in die Warteschlange ein und harren der Dinge.  Pünktlich um 20:30h beginnt der Check-In, wir erhalten unsere Tickets, die Voucher für das Restaurant, Aufkleber für das Womo  und dann beginnt das Warten.  Die „Finnlady“,  die  heute Nacht um 03:00h ablegen soll, läuft erst gegen 21:00h in den Hafen ein.  LKW um LKW, Container um Container und Wohnmobil um Wohnmobil verlassen den riesigen Bauch des Schiffes, bevor wir dann zum Boarden an der Reihe sind.  Kurz vor Mitternacht werden wir eingewiesen, an Strom angeschlossen, und dann ist es geschafft – wir beziehen die Kabine. Groß, geräumig, Dusche und WC, TV und Kühlschrank, was wollen wir mehr?  Noch ein kleiner „Absacker“ und dann fallen wir müde gegen 01:00h ins Bett. Von der Abfahrt der „Finnlady“ bekommen wir nichts mit.

 

Montag, 4. Juni

 

Ein Tag auf (hoher) See!

Vom Ablegen des  Schiffes um 03:00h haben wir nichts mitbekommen. Die See ist ruhig, das Summen der  Motoren kaum zu merken. Es wird schon früh hell, so gegen 05:00h, aber man kann sich ja noch einmal umdrehen und sich die Decke über den Kopf ziehen.

Übrigens, zusätzlich zur reinen Überfahrt haben wir auch die Verpflegung an Bord gebucht - also ab zum Frühstücksbuffet! Welch eine Auswahl, wie reichhaltig, natürlich mit viel Fisch schon am frühen Morgen. Das Interessante an diesem Buffet ist, dass es sich bis 13.00h hinzieht und zu einem Brunchbuffet wird. Dementsprechend gehen wir gegen 12:00h wiederum an den reich gedeckten Tisch.

Was passiert heute sonst noch?  Eigentlich nicht viel, die "Finnlady" mit ihren zahlreichen Decks ist alsbald erkundet und wir verbringen die meiste Zeit des Tages auf dem Sonnendeck - es ist erstaunlich warm und windstill. Der Helsinki - Reiseführer bereitet uns auf den morgigen ersten Erkundungstag vor, es ist auch nicht weit zur Bar, wo ein  gezapftes finnisches Lager-Bier Erfrischung bringt.

Im Folgenden einige Bilder vom Deck:

Die Krönung des Tages:  das "Superior Evening Meal"!  Eine unglaubliche Auswahl an Fisch- und Fleischvariationen, diverse Salate, die Diät fördernde Dessertauswahl.  Rentiersteak steht ab nun auch auf unserem Speisenzettel!

Achja - Sonnenuntergang!  Ein riesiger Feuerball gegen 23:00h! 

Was habe ich noch vergessen?   Die Zeitumstellung - für Finnland die Uhr wird um 1 Stunde vorgestellt.

 

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