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Endlich in St. Petersburg!

Heute gibt es wenig Fotos. Obwohl St. Petersburg nur 130km von Vyborg entfernt ist, haben wir viel, viel Zeit im Womo verbracht. Aber der Reihe nach:

Habe ich gestern erwähnt, dass Christina eine neue Freundin gewonnen hat? Nun, aus dem finnischen Wohnmobil neben uns bemerkte eine Dame unser deutsches Kennzeichen und war so begeistert, dass sie spontan an der Wohnmobiltür stand und uns eine gute Reise (auf Englisch) wünschte. Richtig euphorisch war Miina (so ihr Name), so erfreut uns kennenzulernen, nur ihre glasigen Augen wirkten nicht ganz so frisch, vom Gangbild einmal abgesehen. Später fiel mir ein, dass ich in einem Reiseführer gelesen hatte, dass etliche Finnen den kurzen WEg nach Vyborg zu einem feucht-fröhlichen Wochenende nutzen, da hier die Getränke um Einiges günstiger sind als in der Heimat.   Naja ....

Im Folgenden einige Fotos unseres Übernachtungsplatzes. ...In der Hotellobby hängt ein Bild von Gerard Depardieux - wenn man es erkennen kann.

Wir fahren noch einmal kurz zurück zu dem Handyladen, um Christinas Smartphone ebenfalls mit einer russischen Sim_Card zu bestücken. An der Tankstelle am Bahnhof füllen wir den Ducato mit russischem Diesel  ( 45 Rubel =  50 Cent) und folgen für die nächsten 130 km dem Schild St. Petersburg.  Wir befinden uns nicht auf einer Autobahn, sondern auf einer zweispurigen Schnellstraße, die jedoch -so scheint es üblich zu sein- vierspurig genutzt wird; einfach mal den Seitenstreifen befahren, und die überholenden Fahrzeuge danken es mit einem kurzen Blinken der Warnblinkanlage.

St. Petersburg - die Stellplatzsuche!

Im Internet hatten wir von einem Parkplatz am "Kulturzentrum" gelesen, ca. zehn Mal führte uns das Navi um den Block herum, bis wir schließlich die schmale Einfahrt entdecken, ebenso das Schild, dass dieser Stellplatz nicht mehr existiert. ---- Naja, hat uns ja nur eine Stunde Zeit und wenig Nerven gekostet. Und nun die Alternative - Hotel Elizar etwa 10km  entfernt. Also schlängeln wir uns quer durch die 5-Millionenstadt, umrunden in Zielnähe mehrfach den Häuserblock, bis wir durch eine schmale Hofeinfahrt hindurch auf dieses Hotel mit Womo-Stellplatz gelangen.   Und da stehen wir nun - erschöpft, aber zufrieden in dem Wissen, dass wir hier sicher sind und nicht allzu weit entfernt vom Zentrum.

Während Dieter sich auf den Weg zur Rezeption macht, fotografiert Christina Mülltonnen ... und Menschen, die darin herumsuchen.

 

Im Folgenden einige Bilder zur Anfahrt nach St. Petersburg und der Kraft spendenden Gemüsesuppe, die wir abends einnehmen:

 

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