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Der dritte Tag Sightseeing in St. Petersburg

Heute Morgen lassen wir es ruhig angehen.  Erst einmal schauen wir, wie  die italienische Reisegruppe (9 Womos) den Stellplatz verlässt.  Nach einem guten deutschen Müsli-Frühstück bringt uns der Roller auf der nun schon bekannten Strecke zu einem weiteren Höhepunkt eines jeden St. Petersburg Besuchs, der "Peter-Pauls"-Festung auf der größten Newa-Insel. Bevor man zur Festung kommt, passiert man zwei riesige Leuchttürme, die die Hafeneinfahrt markieren. Hier fing alles an - Im Jahr 1703 gründete Peter I., der Große, auf Sumpfgebiet das spätere St. Petersburg. 

Die Festung ist ein riesiger Komplex aus verschieden Gebäuden, Gefängnis, Münzhof und auch dem Bootshaus, in dem, so sagt man, das vom Zaren eigenhändig erbaute Boot zu besichtigen ist. Der eigentliche Höhepunkt der gesamten Anlage ist aber die Peter-Pauls-Kathedrale mit der Großfürstengruft. Zitat aus dem Prospekt: "Die Kathedrale wurde 1712 - 1833 ... errichtet. Der Glockenturm der Kathedrale ist das höchste (Höhe  122,5m) Bauwerk der Stadt, seine Spitze ist mit dem Kreuz mit Engelsstandbild bekrönt.  Im Laufe des 18. - 20. Jahrhunderts fanden hier fast alle russischen Kaiser  und Kaiserinnen ihre letzte Ruhe."

Oben auf den Außenmauern der Festung bietet sich ein schöner Blick auf das gegenüber liegen Ufer mit Eremitage und der Kuppel der St. Isaaks-Kathedrale. 

Was findet man ebenfalls in der Festung?  Eine kleine Fotoausstellung über "unseren Präsidenten". Ein Sportsmann, wie er im Buche steht!

Nun ist es schon früher Nachmittag - zurück zum Newski-Prospekt, denn hier findet heute ein traditioneller Blumen-Corso statt.  "Международный Фестиваль Цветы"  "Internationales Festival der Blumen". Kunstvoll gestaltete Wagen, diverse Militärkapellen, Fußgruppen und auch eine bayerische sowie schottische Blaskapelle marschieren den Newski-Prospekt hinunter. Schon beeindruckend!

Der Magen knurrt, aber erst müssen wir noch einkaufen, denn der Kühlschrank ist fast leer. Am oberen Ende des Newski-Prospekts befindet sich das Kaufhaus "Stockmann"  (kennen wir schon aus Helsinki), wo es die erlesensten Delikatessen zu kaufen gibt.

Wo und was wollen wir essen?   Genau da, wo es uns gestern so ausgesprochen gut gefallen hat, im Restaurant "Park", unweit der Erlöserkirche.

 

Zurück am Stellplatz genießen wir wieder das Gläschen Aperol  mit den letzten Sonnenstrahlen.  Dieter schafft es gerade noch rechtzeitig vor dem ausgiebigen Gewitter  den Roller auf der Bühne zu verzurren, wir verkriechen uns ins Innere und lassen das heute Erlebte noch einmal Revue passieren.