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Weiterfahrt nach Polen

Dienstag, 26. Juni

 

Wir verlassen die Russische Föderation.

 

Die Nacht verläuft recht unruhig, denn immer wieder hört man lautstarke Fans, vor allem aus Marokko, die uns den Schlaf rauben, aber egal, es gehört ja  irgendwie zur WM-Atmosphäre. Wir beginnen den Tag „luxuriös“, wir gehen in das Ibis-Hotel und nehmen am Frühstücksbuffet teil. Schön, sich mal wieder verwöhnen zu lassen!

 

Vierzig Kilometer bis zur polnischen Grenze.  Wir sind schon gespannt, etwas aufgeregt, wie es dieses Mal sein wird.  Zwei Kilometer vor der Grenze eine Polizeikontrolle, wir werden natürlich heraus gewunken. Vier junge Polizisten, alle freundlich, empfangen uns, wollen den Reisepass sehen und einen Blick ins Wohnmobil werfen. Dies ist, so unser Eindruck, der eigentliche Grund, warum wir angehalten werden.  Sie sind vom Womo beeindruckt,  „Thumbs Up!“

 

Dann die Grenze, wir kennen ja den Ablauf zu Genüge:  Zollkontrolle- Passkontrolle auf russischer Seite, Zollkontrolle – Passkontrolle auf polnischer Seite.  Ja-  und heute sind wir sichtlich verstört! Was ist denn das?  Nach zehn Minuten verlassen wir Russland, nach weiteren zehn Minuten reisen wir in Polen ein. Insgesamt also keine halbe Stunde!  Geht doch!  Sooo läßt man sich das Reisen gefallen.

 

 

 

In Polen steuern wir zwei Ziele an: 

 

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             die Wolfschanze bei Ketrzyn, Rastenburg.  Hier, im damaligen „Führerhauptquartier“ , fand  am 20. Juli 1944 der Attentatsversuch auf Hitler durch Oberst Graf von Stauffenberg statt.   Die folgenden Bilder zeigen einige der gesprengten Bunker.    

 

      Swieta Lipka, Heiligelinde.   Eine Wallfahrtskirche, eine Basilika aus dem 18. Jhdt.,  die als einer der prachtvollsten Bauten in Polen angesehen wird.  Weltberühmt ist die Orgel dieses Gotteshauses.

Zur Übernachtung steuern wir einen  CP in Sorkwity an, idyllisch am See gelegen. Wir befinden uns in der Masurischen Seenplatte.