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Biathlon - Verfolgung und Massenstart

Samstag, 26.1.2019

Am Wochenende, Samstag und Sonntag, wird mit einem enormen Besucherstrom gerechnet. Heute am Samstag finden die Verfolgungswettbewerbe der Frauen und Männer statt. Für uns vier ist es ein Tag mit Licht und Schatten, viel Schatten. 

Zuerst zum Licht:  Laura Dahlmeier wird unter dem Jubel der Tausende deutscher Fans Zweite im Verfolgungsrennen und die Lokalmatadorin, Dorothea Wierer, siegt in ihrem Heimrennen.

Und nun zum SchattenNach den Rennen fahren wir mit dem Bus wieder zurück nach Antholz, um uns endlich einmal eine klassische italienische Pizza zu gönnen. Ca. 50 m vor der Pizzeria, noch auf dem Busparkplatz, rutscht Schwägerin Monika auf einer kleinen Eisplatte aus und stürzt auf Arme und Schulter. Die sofort einsetzenden Schmerzen bedeuten, dass etwas Schlimmeres passiert ist.  Wir schaffen es gerade noch zur Pizzeria, wo der Chef den 1. Hilfe Dienst anruft. Nach 10 Minuten erscheint der Rettungswagen und die Entscheidung des Sanitäters ist eindeutig:  wir fahren nach Bruneck ins Krankenhaus!  Die  Röntgenaufnahmen belegen - Splitterbruch in der rechten Schulter, Bruch des linken Unterarms.  

Sonntag, 27. 1. 2019

Für Schwager Peter und Schwägerin Monika ist der Urlaub zu Ende - so schnell wie möglich wollen sie zurück nach Siegen, um dort im heimischen Krankenhaus die Operation durchführen zu lassen.

Auch bei Christina und Dieter ist die Stimmung auf den Nullpunkt, jedoch soll der letzte Biathlontag genutzt werden, um "auf andere Gedanken" zu kommen. Allerdings bringt auch der Sieg von Laura Dahlmeier bzw. der 3. Platz von Arnd Peiffer im Massenstartrennen keinen Stimmungswandel. Wir entschließen uns, auch morgen hier die "Zelte abzubrechen" und,  statt noch eine Skiwoche in Livigno zu verbringen, die Heimreise anzutreten. Nach Urlaub und Genießen ist uns beiden nicht mehr zumute.

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