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Kunst - Kultur - Klassik

Weimar  - Tag 1

 

Nur ca. 1 km ist es vom Wohnmobilstellplatz „Hermann Brill Platz“ bis ins Zentrum. Dafür brauchen wir keinen Motorroller, da kommen die Fahrräder in Frage.  Was haben wir vor? Erst einmal die Stadt „grob“ kennenlernen, mal kreuz und quer fahren und uns orientieren.

 

Vorbei am Schwanseebad, dem Congress Centrum und  der Hauptpost  kommen wir zum Goethe Platz.  Die Wielandstraße, Fußgängerzone,  mündet auf den Theaterplatz. Welches Foto wird hier von jedem Touristen gemacht? Die Dichterfürsten Goethe und Schiller posieren vor dem Nationaltheater!

 

Weiter durch die Schillerstraße, dann links abbiegen und wir sind am Marktplatz. Markt – bedeutet auch Markt, also decken wir uns mit frischem Gemüse ein, bevor wir an der Tourist Information einen Stadtführer kaufen.  Rechts neben der Tourist-Info, dem Stadthaus, beeindruckt das Cranach-Haus.  Weiter im Uhrzeigersinn finden wir das Hotel „Elefant“.   Das Rathaus können wir leider nur erahnen, es ist eingerüstet, hinter Planen versteckt und wird gerade renoviert.  Bleibt noch die Hofapotheke zu erwähnen, mit dem davor befindlichem Neptunbrunnen.

 

Es ist unglaublich, was Weimar alles zu bieten hat! Nur 100  Meter weiter landen wir am Platz der Demokratie.  Hier begrüßt uns eine bronzene Reiterstatue, das Carl-August Denkmal. Carl-August thront vor dem ehemaligen Fürstenhaus – heute die Musikhochschule „Franz Liszt“. Gegenüber, auf der anderen Straßenseite,  das Grüne Schloss, die Herzogin Anna Amalia Bibliothek. Uns ist noch der verheerende Brand von September 2004 in Erinnerung. 50000 Bücher verbrannten, weitere 118000 Exemplare nahmen durch das Löschwasser Schaden.

 

Wir fahren die Puschkinstraße entlang und gelangen zum Frauenplan mit Goethe-Haus und Goethe-Museum. So langsam ist es  für eine kleine Pause, für eine Erfrischung. Was bietet sich  hierzu besser an als das Gasthaus „Zum Weißen Schwan“,  wo auch der Dichterfürst gerne mal einkehrte.

 

 Die Erkundungstour ist noch lange nicht beendet. Auf uns wartet der Historische Friedhof mit der Fürstengruft.  Nur wenige hundert Meter weiter, vorbei an dem Hauptgebäude der  Bauhaus Universität, stoßen wir auf den Ilm Park.  „Liszt Haus“ und Sowjetischer Ehrenfriedhof sind nicht zu verfehlen, ebenso wenig wie Goethes Gartenhaus.  Was bleibt noch übrig?  Das Residenzschloss am Ende des Ilm-Parks.

 

 

Mehrere Stunden sind wir unterwegs, kommen am späten Nachmittag zurück zum Womo, lassen das bisher Erlebte sacken und überlegen, auf welche Sehenswürdigkeit wir uns morgen konzentrieren wollen. Momentan lassen wir uns von Goethes "Italienischer Reise" inspirieren und kochen ein leckeres Spaghett Bolognese.