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Nordjütland im TV "Wunderschön"

Ursprünglich hatten wir angedacht, zuerst nach Aarhus zu fahren, anschließend schnurstracks nach Kopenhagen, um diese Metropole kennen zu lernen.  Nun aber, nach der Sendung im TV, werden wir einige der in der Sendung vorgestellten Ziele ansteuern.

So verläuft der Montag:   den schönen, ruhigen, stadtnahen und dazu kostenlosen Stellplatz von Ribe verlassen wir nach dem üblichen Wach-Mach-Kaffee. Unsere Tagesetappe wird ca. 105 km betragen.  Das Frühstück nehmen wir im Hafen von Esbjerg, ca. 30 km nördlich, in der Nähe des Schiffahrtmuseums ein.  Vier schneeweiße Monumentalfiguren ragen hier am Strand neun Meter in die Höhe.  "Menschen am Meer"  

Freund von uns verbringen öfter ihren Urlaub in Henne Strand. Wollen wir uns doch diesen Ort genauer ansehen. Leider finden wir für den Carthago keine Parkmöglichkeit, also bleibt es lediglich bei einem kurzen Besuch. Man kann sich allerdings vorstellen, hier schöne lange, ausgedehnte Spaziergänge am Nordseestrand zu tätigen.

Auf dem Weg nach Norden Richtung Ringköbing-Fjord passieren wir Blabjerg, die höchste Düne Dänemarks. Leider verhindert der immer noch starke Wind ein längeres Verweilen.

 

Einen kurzen Stopp legen wir in Hvide Sande ein, denn Christina muss unbedingt in einer Boutique ein wärmendes Halstuch erstehen. (Zuhause liegen bestimmt zehn Halstücher in der Schublade)  Für die Nacht finden wir in  Ringköbing am Nordufer des Fjords  einen Womo Stellplatz direkt im Hafen - die tolle Lage hat natürlich ihren Preis, 22 € bucht der Kassenautomat von der Visacard ab.  Ein Spaziergang nach dem Abendessen rundet diesen windigen Tag ab. Uns erwartet eine niedliche Altstadt mit niedrigen Backsteinhäuschen, typisch für die Region.

Übrigens - die Bronzeplastik trägt den Titel:  "The fattest survive".

Vor  dem Museum gibt es natürlich noch eine weitere Statue, die des Polarforschers L. Mylius-Erichsen.

 

Wo sind wir heute am Dienstag? 150 km sind wir heute gemütlich gefahren (der Wind lässt ein schnelleres Fahren überhaupt nicht zu - immer schön beide Hände am Lenkrad, vor allem, wenn ein LKW uns entgegen kommt. Gelandet  sind wir in Logstor am Ostufer des bekannten Limfjords. Der Hafenmeister bietet uns (gegen ein Entgeld von 20 €) wiederum eine tollen Womostellplatz "in erster Reihe" an. Der Limfjord im Norden Jütlands hat eine Länge von 180 km, ist manchmalschmal wie ein Fluss, manchmal breit wie ein See (so schreibt es er Reiseführer).

Der relativ kleine Ort Logstor ist bekannt für seine Muschelproduktion - fast jedes Restaurant bietet Muscheln in diveresen Variationen an. Ein Spaziergang in das Ortszentrum zeigt uns erneut die kleinen, niedrigen Backsteinhäuser der Fischer und bringt uns später an den Frederik Vii. Kanal mit dem örtlichen Museum.

Nach dem Abendessen (die Spaghetti Bolognese Reste von vorgestern, jedoch getoppt mit zwei Spiegeleiern)  starten wir erneut zu einem kleinen Spaziergang entlang des Hafens und damit auch entlang des Frederik VII. Kanals. Dierekt zu Beginn des Kanals liegt das kleine Museum, das über die Schifffahrt und das maritime Leben informiert.  Traditionelle restaurierte Boote liegen vertäut am Ufer.

Noch ein kurzer Anstieg die Düne hinauf, um einen besseren Ausblick über den Fjord zu erlangen - zumal die Sone noch scheint.   Zurück im Hafen, vorbei an einem "hyggeligen" Kapitänshaus, noch ein Softeis gefällig?  Mit Lakritz?  Naja - wem es schmeckt!

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Kommentare: 1
  • #1

    Anne (Mittwoch, 08 Juli 2020 14:52)

    Huhu ihr Urlauber,
    wir senden viele Grüße aus Hamburg.
    Der Blog liest sich wie immer toll und ist sehr kurzweilig. Somit können wir weiterhin verfolgen wo es euch hinzieht.
    Bis bald, eure 3 Kölner auf Reisen :-)