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Jammerbucht in drei Stationen

Die Wetterbedingungen scheinen gut zu werden, also auf an die Nordsee zur Jammerbucht  (Jammerbugten).  Endlos lange und breite Sandstrände machen die Jammerbucht zu einem der beliebtesten Ferienziele Dänemarks.

Steuern wir zuerst Blokhus an - klein, überschaubar, touristisch und ... mit einer Eisdiele!  Wir müssen doch mal diese dänische Eiskonfiguration probieren.  4 Eiskugeln,  dazu eine Portion Softeis, das aus einer Chemiefabrik stammen könnte, gekrönt von einem "Schokokuss" - welcher Magen hält das aus? 

Übrigens, wir befinden uns auf der Route aus der Sendung "Wunderschön" vom vergangenen Sonntag. Ob Tamina Kallert dieses Eiskunstwerk wohl vollständig aufgegessen hat, oder ....?

Nur dreißig Kilometer weiter kommen wir zum nächsten kleinen Badeort, wir sind in Lokken. Wir folgen der Beschilderung "Strand" und landen ...am Strand! Es ist einer dieser mit dem Auto (Womo) befahrbaren Strände. Ein aufregendes Gefühl!

Es ist später Nachmittag, als wir unserem letzten Tagesziel entgegenfahren, Lonstrup. Unserer Meinung nach der niedlichste, romantischste aller drei Orte, wie die nachfolgenden Bilder vielleicht zeigen werden.

Aber vorher passieren wir einen der bekanntesten Flecken Dänemarks - den Leuchtturm Rubjerg Knude Fyr. Der Leuchtturm thront auf der 74 m hohen Steilküste, einer Wanderdüne, und hat sich zu einem wahren Touristenmagnet entwickelt. Warum? Der Leuchtturm drohte ins Meer zu stürzen, war auf dieser Wanderdüne nur noch acht Meter von der Abbruchkante entfernt. Also hat man den gesamten Leuchtturm samt Fundament ausgegraben, auf Schienen gesetzt und 40 Meter ins Landesinnere versetzt.

Diese Attraktion dürfen wir uns nicht entgehen lassen, steuern den Parkplatz an und stapfen ca. einen Kilometer bergan. Zurück am Womo haben wir doch sicherlich eine kleine Belohnung verdient - oder?

Weiter nach Lonstrup.  Warum gefällt Christina dieses Örtchen so gut? Es scheint eine Künstlerkolonie zu sein, eine Galerie nach der anderen in hübsch gelb gestrichenen Häusern. Gottseidank ist es schon 18.00h und alle Galerien haben geschlossen.

Wir durchfahren den Ort und installieren uns auf dem Parkplatz am kuscheligen Hafen. Keine 50 Meter sind es bis zur aufgeregten Nordsee. 

Bewaffnet mit zwei Decken und einer Flasche Rotwein spazieren wir gegen 21.00h zum Hafen und versuchen das Abendlicht und den Sonnenuntergang einzufangen.