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Am "Nordkap" Dänemarks

Langsam schlängelt sich der Carthago durch die engen Gassen Lönstrups und macht sich auf den Weg nach Hirtshals, jedoch nicht ohne dass vorher noch ein künstlerisch verarbeiteter Seeigel gekauft wird. Der Fähr- und Fischereihafen Hirtshals lockt  mit seinem Nordsee-Oceanarium.  Hier erfahren wir alles über Fische und Fischerei in der Nordsee, staunen vor allem über das "Big Ocean Window", ein riesiges Becken, in dem alle mögliche Meeresbewohner herumschwimmen. Der Star  dieses Beckens ist zweifellos der Mondfisch, ein riesiger Geselle, der bis zu drei Meter groß werden kann. Kurioserweise heißt er auf Englisch "Sunfish".

Nach drei Stunden informativer Nordsee geht es zurück zum Fischereihafen, denn wir haben ja noch nichts für das Abendessen.  Fangfrischer Dorsch liegt in der Auslage, frische Fischfikadellen stillen den kleinen Hunger zwischendurch.

Nun geht es aber weiter zum Höhepunkt des Tages, zum Höhepunkt des Tages, zum "Nordkap" Dänemarks. Skagen ist die Stadt, die wir ansteuern. Nein - das ist nicht ganz richtig. Wir müssen noch drei Kilometer nördlicher nach Grenen fahren, denn hier stossen Nordsee und Ostsee aufeinander.  Wie war es noch im Geografieunterricht vor 55 Jahren? Sgagerrak und Kattegat treffen sich hier.  Baden ist ausdrücklich verboten, denn es entwickelt sich eine gefährliche Strömung, bis zu den Knien ins Wasser gehen scheint aber erlaubt zu sein.  Für 10 € lassen wir uns mit dem "Sandormen", dem Wattwurm, nah an diese aufregende Stelle bringen.

Wieder zurück am Womo wird dieses aufregende Erlebnis in Ruhe genossen ..."hyggelig", um dann nach dem Abendessen (der Dorsch muss ja noch verarbeitet werden) kurz vor Sonnenuntergang zu einem weiteren kleinen Spaziergang zu den Dünen aufbrechen.