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Aarhus - Europas Kulturhauptstadt 2017

Nicht ganz zwei Stunden benötigen wir für die 140 km von Aalborg bis nach Aarhus. Zum ersten Mal in   Dänemark  fahren wir ein Stück Autobahn. Es herrscht viel Verkehr – Urlaubsende? Urlaubsbeginn? Auf jeden Fall sind viele Wohnwagen unterwegs.

 

Aarhus bietet den Wohnmobilisten einen Stellplatz im Süden der Stadt an, und zwar im Yachhafen „Marselisborg Havn“. Nachdem wir das Einchecken mit Kreditkarte verstanden und die Schranke überwunden haben, steht einem ersten Stadtbesuch nichts im Wege.  Heute wollen wir uns eigentlich nur einen ersten Überblick verschaffen und „ziellos“ erkunden.

 

Mit den Rädern sind wir in 10 Minuten im Centrum, stets in Hafennähe, und stossen unweigerlich auf DOCK 1. Das Bürgerzentrum, 2015 erbaut, beinhaltet die städtische Bibliothek, multimedial auf dem modernsten Stand, Cafe´ und viele Spielmöglichkeiten für Kinder.

 

Von weitem  überragt der Turm der Domkirche die Stadt. Da müssen wir hin! Der Dom übertrifft an Größe alle Sakralbauten  Dänemarks, lesen wir später. Schon im 12. Jahrhundert erbaut, ist er wirklich ein imposantes Bauwerk. Leider sind die Türen ab 16.00h geschlossen, so dass wir die Besichtigung auf morgen verschieben müssen.  Betrachten wir dann eben das Gebäude in unserem Rücken, das städtische Theater.

 

Die Räder lassen wir an der Domkirche zurück  und schlendern entlang der Einkaufsmeile „Söndergade“.  Nicht zu übersehen ist das Kaufhaus „Salling“.  Der Besuch ist ein Muss! Die gläserne Aussichtsplattform auf der Dachterrasse ist ein Muss! Christina traut sich bis ans Ende vor und blickt hinunter auf die Einkaufsmeile, Dieter krallt sich ans Geländer und versucht entspannt und erfreut auszuschauen.

 

Weiter führt uns der Weg ins Latinerkvater. Schnuckelige Fachwerkhäuser, Cafe´s, Kneipen und Boutiquen  finden sich in den Gassen. Wir finden an der Rosensgade  einen sonnigen Platz für einen Aperitif.

Es ist mittlerweile 18.00h und der Magen meldet sich langsam. Google Maps führt uns mit dem Fahrrad Richtung Bahnhof  zum „Central Food Market“.  Worauf haben wir Appetit?  Chinesisch, Spanisch, Italienisch, Dänisch?  Wir entscheiden uns für eine „Tapasvariante“ israelischer Art.