· 

Aarhus - der zweite Tag

Was nehmen wir uns heute vor?  "Man muss unbedingt das neue Hafenviertel besuchen", so steht es in jedem Reiseführer. Also bewegen wir erneut die Fahrräder Richtung Zentrum, passieren DOCK 1 (s. gestern), passieren den Fährterminal nach Kopenhagen und stossen dann auf    junge, moderne, avantgardistische Architektur!  So möchte wohl  jeder trendige IT Berater wohnen - kann er es auch bezahlen?

Die Häuser mit dem blauen Balkon sollen an einen schwimmenden Eisberg erinnern, daher die Bezeichnung "Eisbergsiedlung".

Im Hafen git es weitere Aktivitäten wie z. B. einen "Urban Gardening" Bereich sowie ein modernes Hafenschwimmbad mit angrenzender Street Food Meile.

Und nun?  Geben wir der Domkirche eine zweite Chance, aber ... wiederum erfolglos. Die Kirche ist erneut geschlossen. So langsam dämmert es uns, dass wohl Corona dafür verantwortlich sein kann. 

Andererseits, wenn man schon Kontakte minimieren will, warum findet dann ein Jazz Festival statt? Dicht an dicht stehen die Zuhörer vor einer Kneipe in der Innenstadt. "Keep your Distance" - keine Chance!

Und nun das Highlight des Tages:  ARoS Kunstmuseum!  Was für ein Museum! Was haben die Dänen doch mutige Architekten!  Der Reiseführer schreibt: "Selbst wenn man sich die Bilder der Ausstellungen nicht ansehen möchte, ist der Besuch lohnenswert."  Warum?  Wegen des "Rainbow Panorama". Ein Rundgang auf der Dachterrasse, die mit Glas in Regenbogenfarben eingekleidet ist.

Selbstverständlich besuchen wir auch eine der Ausstellungen: "Human Nature"

Drei Stunden Museum, so schön es auch sein mag, zehrt an den Kräften!  Das Freilichtmuseum "Den Gamle By" (die alte Stadt) heben wir uns für den nächsten Aarhus Besuch auf,  durchqueren stattdessen eine Gasse mit Kopfsteinpflaster, Fachwerkhäusern, Blumen ... das alte Aarhus eben -  "Möllestien"  heisst die Gasse.

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0