· 

Rückreise - in mehreren Etappen

Heute gibt es wenig Fotos und es gibt wenig zu berichten. Ca. 150 km haben wir den Carthago nach Süden bewegt und steuern wiederum einen Yachthafen an der Ostsee an, nicht weit von Flensburg, aber  immer noch auf der dänischen Seite. Aabenraa heißt das Städtchen und bietet einen Hafen mit guter Infrastruktur. Und Aabenraa bietet uns - entgegen aller Wetterbereichte - noch einige Stunden Sonnenschein, die wir mit Lesen und Faulenzen vor dem Womo geniessen dürfen. Eine Womonachbarin ist sogar mutig und wagt sich ins Wasser.

Nächste Etappe, nur 80 km weiter, aber auf deutscher Seite. Kappeln an der Schlei ist unser Ziel. Schon oft haben wir von dieser Ostseeperle gehört, nun liegt sie praktisch auf unserem Weg. Der Womo Stellplatz befindet sich wie so oft im Hafenbereich und ist gut ausgeschildert.  

Leider zwingen uns zahlreiche Regenschauer zum Verweilen im Womo. Irgendwann jedoch nutzen wir eine Wolkenlücke und machen uns mit dem Rad  auf den Weg zur Ortserkundung.

An der Hafenpromenade herrscht ein reges Treiben, viele Segelboote liegen vor Anker. Viele Touristen bevölkern die Restaurants.

Es ist viertel vor Vier und Dieter zückt seine Kamera - denn "...immer um viertel vor ..." öffnet sich die zweiflügelige Klappbrücke über der Schlei.  Eindrucksvoll!  Mitten in der Schlei fallen eine Reihe von Holzpfählen ins Auge - es handelt sich um einen Heringszaun, eine Fangvorrichtung, mit der  Heringe zur Laichzeit in Reusen geleitet und gefangen wurden.  

Nördlich des Stadtzentrums ist die 32 Meter hohe Mühle Amanda die größte Windmühle Schleswig-Holsteins, nicht zu übersehen.

In den Seitenstraßen Kappelns, u.a. in der Nähe der Nicolai Kirche, finden sich Gassen mit Kopfsteinpflaster, gesäumt von niedlichen Fachwerkhäusern.  Hier befindet sich ebenfalls die "Praxis" aus der Fernsehserie "Der Landarzt", in Wirklichkeit das Hotel Aurora.

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0