· 

Wir verlassen das Mittelmeer

 

Wo gibt es das leckerste Baguette? Antwort:  in St. Maxime bei Marie Blachere. Und diese Boulangerie liegt auch noch auf unserem Weg nach Castellane, unserem heutigen Ziel. Dieser Nachbar hat Recht – heute nehmen wir das leckerste Frühstück seit langem ein! Und das liegt alleine am Brot!  Wo frühstücken wir?  Ein Parkplatz an der Route Nationale erscheint uns zu laut,`also biegt Dieter von der Hauptstraße ab, folgt dem Hinweisschild nach Figaniere. Ein Verbotsschild für LKW´s hätte uns stutzig machen sollen - die Straße wird eng und enger, die Durchfahrt  durch die Dorfmitte eine Zentimeterentscheidung. Aber letztendlich schaffen wir es zum Dorfplatz und finden einen schattigen Platz unter Platanen. Am Ende des Platzes findet Sportunterricht statt: hier wird BOULE unterricht.

 

Castellane erreichen wir gegen 14.00h, nicht ohne vorher „Blut und Wasser“ geschwitzt zu haben.  Denn wir folgen den Anweisungen des Navis, und nicht unserem gesunden Menschenverstand. Die letzten 10 Kilometer bis Castellane verbringen wir auf einer einspurigen Gebirgsstraße, ohne Wendemöglichkeit, max. ein Meter Abstand zu den Seiten und – wie uns die in einem PKW entgegen kommende Nationalpark-Rangerin freundlich lächelnd erläutert- für Wohnmobile verboten! Naja – wir entschuldigen uns, mehrfach, demütig … und dürfen weiterfahren.

 

Castellane hat einen öffentlichen Wohnmobilstellplatz, am Verdon gelegen und nur 200 Meter von der Altstadt entfernt..  Die Eingangsschranke lässt sich mit 9.00€ überlisten, der hereinbrechende Gewitterregen allerdings lässt uns eine gute Stunde im Wohnmobil verharren, bevor wir zur Stadtbesichtigung aufbrechen. Übrigens sind wir hier auf dem Stellplatz gut behütet - oben auf dem Berg blickt die Mutter Gottes auf uns herab, am Eingang des Parkplatzes grüßt die Jesusstatue.

Hier einige Eindrücke:

 

Die Straßenlaternen verbreiten spät abends ein interessantes  Licht.