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Lac d´Annecy

Ein Spaziergang durch Valloire nach dem morgendlichen Kaffee ist Pflicht. Und das Wetter spielt mit – also schon morgens die Sonnenbrille aufgesetzt. Valloire ist ein Skizentrum! Jeder zweite Laden ist ein Sportgeschäft, bzw. Skischule. Wir fotografieren die Kirche, Skulpturen und auch einige Gedenktafeln für die Gefallenen der beiden Weltkriege. Ein Name fällt uns sofort auf:  die Familie Grange ist stark vertreten.  Die Familie muss im Krieg alle Söhne verloren haben! Der Name Grange taucht aber auch heutzutage auf, nämlich in Bezug auf den ehemaligen Slalomweltmeister Jean-Baptiste Grange.

 

 

Wo wird gefrühstückt?  Auf dem Col du Telegraphe!  Nach 14 Kilometern Abfahrt bei stinkender Bremsflüssigkeit schließlich geht es auf schnellstem Weg, Autoroute A43, nach Annecy am gleichnamigen See. Den Campingplatz „Au Coeur du Lac“ kennen wir von früheren Besuchen.

 

Was gefällt uns an diesem Platz so?  Er liegt direkt am See, nur wenige Kilometer auf dem hervorragend ausgebauten Radweg nach Annecy. Diesen Radweg nutzen wir für den traditionellen Spaziergang durch die Altstadt und einer Pizza am frühen Abend.

 

Leider sind die Wettervorhersagen heutzutage sooo exakt!  Christinas Wetter-App prognostiziert ein Gewitter für den Abend. Dunkle, schwarze Wolken ziehen über dem See auf und wir haben noch fünf Kilometer vor uns. Mehrfach nutzen wir diverse Unterstände, warten Blitz und Donner ab und landen klitschenass wieder am Womo. Gottseidank sind alle Dachluken geschlossen und die Markise eingefahren!

 

 

Freitag, 4. Juni

 

Faulenzen am Campingplatz lautet das heutige Motto – und natürlich auch Vorräte für das Wochenende einkaufen. Zum ersten Mal in unserem Leben suchen wir einen  LIDL in Frankreich auf, einmal schauen, wie das französische Sortiment aufgefächert ist. Respekt – das Weinregal kann sich sehen lassen und auch sonst ist LIDL in Frankreich hochmodern.

Faulenzen bedeutet u.a. auch, das schöne Wetter am See zu nutzen, mehrfach stürzen (gehen langsam wegen der Kieselsteine) in die Fluten.

 

 

Was darf nicht fehlen?  Ein Aperitif in einem schönen Biergarten direkt am See – mit den Rädern nur 5 Minuten entfernt.

 

 

Was darf weiterhin nicht fehlen?  Das Gewitter! Dunkle Wolken ziehen gegen 18.00h wieder auf und lassen uns schnell ins Wohnmobil verdrücken. Übrigens – es regnet die ganze Nacht!