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Auf dem Weg nach Norden

 

Heute wollen wir uns weiter nach Norden bewegen, der Heimat und damit der zweiten Impfung etwas näher kommen – aber nicht zu nah – 280 Kilometer zeigt der Tacho abends an. Über die A39 erreichen wir das Städtchen Langres und den dortigen Wohnmobilstellplatz. Dieter hat diesen Ort schon vor Jahren  mehrfach als Zwischenstation genutzt - damals konnte man jedoch noch innerhalb der Stadtmauern parken und die tolle Pizzeria frequentieren.  Nachdem wir die elektronische Zugangsregelung mit der Visacard überlistet haben, suchen wir ein ruhiges Eckchen. Der heutige Stellplatz ist schön gelegen, liegt nicht ganz so  innenstadtnah aber  bietet einen tollen Ausblick über das Tal!     Bei 9€ kann man nicht meckern.  Ja - gekocht  wird auch noch, nämlich ein Kabeljaufilet, paniert, mit Bratkartoffeln! 

 

 

Sonntag, 6. Juni

Als wir morgens erwachen, sehen wir nichts! Nebel! Das gesamte Tal ist in Nebel gehüllt! Naja, auch nicht schlimm.

Heute werden wiederum gute 200 Kilometer bewältigt, Luxemburg erreicht und ein schöner Campingplatz gefunden. „Camping de la Sure“!  Mit schönen  Wiesenstellplätzen direkt am Fluss, der Sauer.  Heute Abend wird noch einmal gegrillt, ansonsten ausgeruht und die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt verfolgt.

Achja, unser Stellplatznachbar probiert seinen neuen Quadrokopter aus … und schießt einige Bilder von – aus 10 Metern Höhe mit Fluss im Vordergrund.

 

 

 

Montag, 7. Juni

 

Welches Ziel wollen wir heute ansteuern?  Die Mosel!  Bis Trier ist es nicht weit, aber wir finden keinen stadtnahen Parkplatz und es herrscht dramatisch viel Verkehr. Also verschieben wir den Trier-Besuch und folgen einfach dem Lauf der Mosel.  In Klüsserath biegen wir auf den dortigen Stellplatz und frühstücken erst einmal.  Weiter geht es der Mosel entlang.  In   Zeltingen   bietet sich ein weiterer flussnaher Stellplatz zu einem Spaziergang an. Hier könnte man auch übernachten, aber es ist noch so früh.

 

Also weiterfahren – bis Zell! Hier waren wir schon öfter, haben stets den Stellplatz am Wasser genossen und – vor allen Dingen -  wissen ,  wo wir ein leckeres Schnitzel bekommen – das erste Schnitzel mit Pommes seit fünf Wochen!

 

In Zell gibt es eine Überraschung:  Zufällig ist Schwager Peter, Christinas Bruder, ist mit einem befreundeten Ehepaar ebenfalls anwesend. Das wird ein schöner Abend!