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Inselhopping - Tagestripp zur Insel KORCULA

Korcula - ein Schmuckkästchen, ein Städtchen wie aus dem Bilderbuch, Klein-Dubrovnik - so ist es in vielen Reiseberichten zu lesen.  Wir lassen uns überraschen!  Zuerst einmal, ca. 500 Meter nach Verlassen des Fährhafens Domince, wollen wir den Campingplatz "Port 9" inspizieren. Dieser Platz wurde von unseren belgischen Stellplatznachbarn in Dubrovnik in höchsten Tönen gelobt. Ein wirklich schöner Platz, zu einer noblen Hotelanlage gehörend, terrassenförmig angelegt, mit viel Baumbestand, daher auch für diese Jahreszeit zu schattig.   

Nun aber  in den Hafen von Korcula. Die nicht zu verfehlende Freitreppe führt uns durch das "Landtor" (hier - günstig platziert - spielt ein Gitarrenduo dalmatinische Volkslieder) und schon bestaunen wir das Rathaus und die Kathedrale "Sveti Marko". Das Geburtshaus Marco Polos ist ebenfalls nicht fern. Enge, vielleicht zwei Meter breite Gassen, bestimmen das Stadtbild. Hier wird in den oberen Etagen die Wäscheleine von Haus zu Haus gespannt. Balkone blicken auf die Touristen hinab. Da Korcula auf einer Landzunge liegt, hat es eine recht lange Promenade, wo sich Restaurant an Restaurant reiht. Auch wir lassen uns zu einer Erfrischung nieder. Natürlich  finden sich im Gassengewimmel auch diverse Boutiquen und Galerien - alles sehr beeindruckend!       Übrigens - zum ersten Mal seit Jahren kaufen wir in einem Kiosk klassische Ansichtskarten!  Mal schauen, wer zuhause eine Korcula-Ansichtskarte erhält!   

Jetzt wird der Motorroller weiter bewegt - ca. 12 Km landeinwärts zu einem "Geheimstrand", von dem Christina in einem Reisebericht gelesen hatte.  Der Strand ist so abgelegen, weil selbst unser Roller  auf schmalen Geröllwegen Schwierigkeiten hat. 

Noch ist aber der Inselbesuch nicht zu Ende. Wir steuern einen weiteren Inselhafen an - "Lumbarda"! Hier treibt uns der Hunger in eine der typischen Konobas, Gaststätten, wo wir die leckerste Pizza  Kroatiens essen!   Es ist übrigens auch unsere Erste!     Bis zur Rückfahrt, bis zum Ablegen der Fähre, haben wir noch eine Stunde Zeit, die wir am (Sand-)Strand von Lumbarda verbringen. Dies soll übrigens einer der schönsten Strände Kroatiens sein - naja, da hätte man wenigstens die verrotteten Stege erneuern sollen.  Der schmale Weg zu diesem Traumstrand führt durch  riesige Weinfelder. Reife rote Trauben hängen an den Weinstöcken.

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