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Wir verlassen die Halbinsel PELJESAC

Zwei Tage sind mittlerweile vergangen, seit wir diese Trauminsel KORCULA besichtigt haben. Was haben wir in diesen zwei Tagen gemacht?  Wir haben gefaulenzt - "...den lieben Gott einen guten Mann sein lassen ..." sagt man so!  Natürlich gehen wir jeden Morgen nach dem ersten Kaffee schwimmen, so gegen 9.00h - es sind ja nur 20 Meter ins relativ warme, glasklare Wasser. Frühstücken, lesen, ausruhen ... und beobachten! Wir beobachten z.B. eine Gruppe Jugendlicher aus Polen - "Polish Windsurfing Team" steht auf dem Begleit-Van.  Jeden Morgen schleppen sie ihre Surfbretter an den Strand, stets gut gelaunt. Das weckt Erinnerungen an die Zeit, als wir früher (vor 50 Jahren?) auch in Jugendgruppen unterwegs waren. Einer der polnischen Jugendlichen hat eine Gitarre dabei und unterhält seine Kameraden und uns mit feinsten Gitarrenklängen.   Dieter erinnert die Zeit, als er selbst mit dem Surfbrett unterwegs war, bei Wind und Wetter - je stärker der Wind, desto besser!  Und er weiht Christina in die Geheimnisse des Windsurfens ein - Mast, Gabelbaum, Schwert und Finne, Sturmsegel, "Lee vor Luv - Backbord vor Steuerbord" ......

Kurze Ausflüge nach OREBIC stehen auch stets auf dem Programm, auch wenn es nur darum geht, in einer Hafenbar einen Aperitif zu sich zu nehmen, oder auch die Kirche von OREBIC zu besichtigen.  Selbstverständlich kommt auch der Gasgrill zum Einsatz - Raratouille, ein Klassiker!

Das Schönste an diesen zwei Tagen / Abenden sind allerdings die Sonnenuntergänge mit dem Abendglühen!  Kaum in Worte zu fassende Eindrücke - und nur ansatzweise fotografisch festzuhalten!

Heute am Freitag verlassen wir nach fast einer Woche die Halbinsel PELJESAC, jedoch nicht auf dem Landweg wie wir gekommen sind, nein, wir nehmen die Fähre aufs Festland nach PLOCE. Knapp eine Stunde dauert die Überfahrt und macht uns um 55€ ärmer. Wir bewegen uns also in nördliche Richtung, entlang der sog. Makarska-Riviera. Hoch über dem Meer verläuft die Magistrale, eng an den Berg geschmiegt, Bucht reiht sich an Bucht.  Campingplätze sind auf diesen 60 Kilometern allerdings rar, so dass wir heute nachmittag wieder auf dem CP in OMIS landen. Hier waren wir schon vor einer Woche. Die Sonnenuntergänge in OMIS sind allerdings auch nicht zu verachten!

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