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Ortswechsel: TROGIR

 

 

Gegen 10.00h verlassen wir den den Campingplatz in OMIS und steuern den nahen Supermarkt an, um die Vorräte aufzustocken. Frisch duftendes Brot wird an der Brottheke angeboten und fangfrischer Fisch lockt an einem Sonderstand. Zwei Doraden "wandern" in den Einkaufskorb. 

Für die 55 Kilometer nach TROGIR veranschlagt das Navi eineinhalb Stunden, letztendlich werden es fast drei Stunden, denn am Samstag Morgen ist der Verkehr in und um Split schon ernorm. Der Campingplatz Belvedere, drei Km nördlich von TROGIR, ist das Ziel. Ein terrassenförmig angelegter Platz mit allen Annehmlichkeiten, zwei Swimmingpools, Supermarkt, zwei Restaurants - nicht schlecht.       Heute passiert eigentlich nicht viel,  eine Runde im Meer schwimmen und später die Doraden vorzubereiten. 


Unser Luxus-Campingplatz offeriert sogar ein Taxiboat nach Trogir, wir bleiben jedoch bei unserem Motorroller, der  uns vor Ort stets eine gewisse Flexibilität und Mobilität gibt.    Über eine Brücke ist die Altstadt mit dem Festland verbunden. Der Roller wird am Seetor geparkt und schon haben wir den Eindruck, im Mittelalter zu sein! Enge Gassen, verwinkelte Gassen, Balkone, an denen die Wäsche zum Trocknen hängt -  welch ein Kleinod empfängt uns hier auf vielleicht 1 bis 2 Quadratkilometer!  Kein Wunder, dass die UNESCO die Altstadt zum Weltkulturerbe erklärt hat.   Der Platz "Joh. Paul II" bildet das Zentrum des Altstadtkomplexes. Hier dominiert die Kathedrale St. Laurentius mit ihrem 47m hohen Glockenturm.

In der Kirche finden Vorbereitungen für eine Hochzeit statt.  Bänke und Altar sind festlich geschmückt, eine Organistin und eine Sängerin proben ihren Auftritt. Wenn es stimmt, dass "Scherben Glück bringen", dann sorgt Dieter dafür, dass die zu schließende Ehe glücklich verläuft, denn -trottelig wie Dieter manchmal ist- berührt er eine der am Boden aufgestellten Kerzen - es klirrt unüberhörbar.  Nach zahlreichen Entschuldigungen und mit schlechtem Gewissen verlassen wir "St. Laurentius", wenden uns dem Cipico Palast und später dem Festungsturm Kammerlengo zu.    

Zurück am Wohnmobil sind wir erst einmal erschöpft, ruhen uns aus und erwarten um 18.00h die ersten Hochrechnungen zur Bundestagswahl.