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PULA und ROVINJ

Montag, 4. Oktober

Zeitig brechen wir morgens auf, um das heutige Ziel PULA zeitig zu erreichen.  Der Küstenstraße nach Süden folgend, passieren wir  Labin, Barban und erreichen Pula am frühen Nachmittag. Der Womo-Reiseführer weist einen Stellplatz im Hafen aus, hier stehen auch einige wenige Wohnmobile. Ein Parkticket für fünf Stunden will ein eifriger Parkplatzwächter   an den Mann bzw. an den Carthago bringen. Wir allerdings haben für die Stadtbesichtigung ca. drei Stunden veranschlagt. Auf die Frage, ob man hier auch übernachten könne, zuckt der junge Mann nur vieldeutig nichtssagend mit den Schultern. Merkwürdig! Wie lautet nun der Plan? Pula hat den relativ stadtnahen Campingplatz "Stoja Camp"auf der gleichnamigen Halbinsel. Dort angekommen, erklärt eine Mitarbeiterin, dass der Platz seit gestern geschlossen sei. Saisonende! Freundlich bietet sie eine Alternative an, den Camping "Arena Kazela" auf der Halbinsel Medulin, ca. 12 Kilometer entfernt.  "Arena Kazela" erweist sich als Luxusanlage mit Swimmingpool, Restaurant, Bar, usw.   Das Restaurant ist heute Abend unser Ziel, die Grillplatte für 2 Personen ist ein Muss! 

Dienstag, 5. Oktober

Heute Morgen geht es zurück nach PULA. Am Hafenparkplatz machen wir -nach dem Frühstück- den Roller startklar und dann geht es los:  die berühmte ARENA steht als erstes auf dem Besuchsprogramm.  Unglaublich - hier haben vor zweitausend Jahrend Gladiatoren gekämpft, um ihr Leben, um den Ruhm!  Panem et Circenses! 

 

In den Katakomben der Arena ist heute ein kleines Museum untergebracht - Beispiele römischen Lebens werden gezeigt.

Anschließend weiter durch die Altstadt mit dem FORUM als weiterem Zeugnis zweitausendjähriger römischer Geschichte.

 Es ist erst 15.00h, als wir die Stadtbesichtigung beenden - also weiter nach ROVINJ, nur 40 Kilometer entfernt.  Der Campingplatz "Porton Biondi" ist einer der wenigen Campingplätze, der noch geöffnet hat.

Mittwoch, 6. Oktober

"Was für eine schöne Stadt!" "ROVINJ ist sicherlich einer der Höhepunkte unserer Reise." Christina lässt ihrer Begeisterung für dieses Bilderbuchstädtchen freien Lauf. Auf einer Halbinsel gelegen, komprimiert, enge Gassen, mittelalterliche Bebauung, bunte  Häuser - und auf dem höchsten Punkt der Stadt thront die Kirche St. Euphemia.  Am zentralen "Marschall Tito Platz" am Hafen reihen sich Bars und Restaurants. Auch wir lassen uns nieder und die Eindrücke auf uns wirken.   Durch das Tor "Arco dei Balbi" mit dem Relief eines geflügelten Löwen gelangen wir in das Altstadtgewimmel. Der "Grisia Gasse" folgend steigen wir langsam empor zur St. Euphemia Kirche.  Hier bestaunen wir den Sarkophag der Heiligen Euphemia, um die sich eine Legende reiht.   Wieder zurück am schnuckeligen Hafen passieren wir zahlreiche Restaurants - hier wollen wir heute Abend noch einmal zurückkehren, denn immer noch wartet eine "gemischte Fischplatte" auf uns.

ROVINJ im Abendlicht!