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Von Villach nach Berchtesgaden

Dieser CP liegt direkt an der Seilbahn Großeckbahn und könnte eventuell ein Ziel für unsere SKI-Ambitionen im Dezember sein.  Im Laufe des Dezembers zu kommen wäre keine Problem, nur die Zeit vom 22. Dezember bis Heilige Drei Könige sei man ausgebucht, sagt die CP Betreiberin.  Naja - mal schauen.             

Die Fahrt geht weiter auf der Bundesstraße. Obertauern wird durchquert - die Beatles Statue vor dem Hotel Edelweiß ist natürlich ein obligatorisches Fotomotiv.  Es ist Mittag, noch viel zu früh, um schon unsere sprichwörtlichen "Zelte aufzuschlagen" - ein neues Ziel muss her.   Dieses Ziel lautet:  Berchtesgaden. Hier gibt es den Campingplatz "Allweglehen", der vor seinen Toren diverse Womo-Stellplätze anbietet. Hier haben wir es gut getroffen, zumal die Sonne scheint, richtig schön erwärmend scheint. Schnell haben wir uns installiert, legen die Füße hoch und schauen auf den Watzmann.   Abends schauen wir im TV das Nations-League Endspiel Frankreich vs. Spanien.   

Montag, 11. Oktober

Frühstück mit frischen Semmeln, den Roller startklar machen und dann geht es los  - drei Kilometer bis Berchtesgaden, weitere drei Kilometer zum Königsee.  Es ist Montagmorgen, die Wochenendausflügler sind weg, so hofft Dieter auf einen ruhigen Ausflug zu Deutschlands (nach Neuschwanstein) bekanntestem Ausflugziel. Die Hoffnung erweist sich allerdings als Trugschluss - der Großraumparkplatz ist voll, mehr als voll. Na - das kann ja lustig werden. Den Roller zu parken ist natürlich kein Problem, und so gehen wir entlang unzähliger Souvenirstände die ca. 10 Minuten zum Anleger. Drei Ticketschalter sind geöffnet, drei lange Schlangen, aber schließlich sind auch wir im Besitz von zwei Tickets nach Bartholomä. Ca. 45 Minuten Wartezeit bis unser Boot an der Reihe ist, aber kaum sitzen wir im Boot, genießen wir die fünf Kilometer lange Fahrt zur Halbinsel, die nicht auf einem Wanderweg zu erreichen ist. Selbstverständlich präsentiert uns einer der Bootsführer das berühmte Trompetenecho - und geht anschließend mit dem "Klingelbeutel" durch die Reihen.  Bartholomä selbst zieht uns in seinen / ihren Bann.  Trotz der Menschenmenge strahlt sie eine Ruhe aus, die herbstlichen Bäume verstärken die Stimmung, der majestätische Watzmann schaut auf uns (im Biergarten) herab.         

Gegen 15.00h sind wir wieder zurück am Anleger Königsee und bewegen den Roller noch in das Zentrum von Berchtesgaden - ein nettes kleines Städtchen, zumal in der Nachmittagssonne.  Die zahlreichen Häuser mit Lüftlmalerei sind ja besonders interessant.  Gibt es vom heutigen Tag etwas Negatives zu berichten? Ja - wir haben im Campingplatzrestaurant einen Tisch reserviert und sind mit dem Essen "reingefallen"! Optisch durchaus ansprechend, erweist sich das Angussteak als zähes Stück Fleisch und auch    Dieters Zwiebelrostbraten lässt jegliche Zartheit und Geschmacklichkeit vermissen.   Natürlich ist das ärgerlich, da hilft auch das  von der Bedienung angebotene Schnapserl nicht.  Versöhnt uns das Länderspiel vs. Nordmazedonien? - Ja - 4 : 0 gewonnen.     

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