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Von Nesselwang nach Trento, Italien

Wie kalt war es heute Nacht? Der städtische Mitarbeiter, der die Parktickets bereits um 8.45 morgens kontrolliert, berichtet von 1°. Die Wiese um den Stellplatz herum ist mit Raureif bedeckt.

Früh sind wir heute startklar, nach Ent- und Versorgung geht die Reise weiter: über Pfronten, Füssen und Reutte erreichen wir den Fernpass (Frühstück auf dem Rasthof „Zugspitzblick“) und mit dem Reschenpass überqueren wir die Grenze zu Italien.

Ein kurzer Fotostopp am Reschensee – die aus dem Wasser ragende Kirchturmspitze ist stets ein willkommenes Motiv. Weiter führt uns der Carthago (und auch der Weinsberg der Freunde) durch das Vinschgau, wo bereits die Apfelernte begonnen hat. Es sind viele dieser kleinen, schmalen Erntetraktoren unterwegs.

In Meran biegen wir von der Hauptstraße ab, um zu unserem heutigen Ziel, dem Dort Tirol, zu gelangen. Meran erscheint uns schon recht wuselig, viele, viele Menschen sind unterwegs und genauso ist es in Dorf Tirol. Der Wohnmobilstellplatz ist hoffnungslos voll – belegt. Dicht an dicht stehen die Womos. Wir telefonieren mehrere Campingplätze in der Umgebung an, alles sind belegt! Kein Platz für zwei Wohnmobile. Was ist zu tun? Ratlosigkeit? Nach einigen Überlegungen steht der Plan: Trento, auf dem Weg zum Lago di Garda, ist das neue Ziel und bietet uns einen schönen, ordentlichen Stellplatz. Die nahe Eisenbahnlinie stört unsere Nachtruhe nicht, auch die Tatsache, dass wir uns wohl in der Einflugschneise des regionalen Flugplatzes befinden, ist nicht hinderlich.