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Ruhpolding

Montag, 6. Januar

Heute am Montag scheint der große Abreisetag zu sein.  Im Laufe des Morgens hat sich der Campingplatz geleert und auf dem Stellplatz davor befinden sich nur noch unsere beiden Wohnmobile.

Wir allerding reisen noch nicht weiter, wir wollen den renomierten Biathlonort Ruhpolding kennenlernen. Das Wetter hat sich komplett geändert, die Sonne scheint und bringt schon etwas Wärme. Mit dem Linienbus (kostenfrei dank Chiemgau Card) sind wir in zehn Minuten am Bahnhof, lassen uns in der Tourist Info mit Material versorgen und starten die Ortserkundung.

Wir schlendern entlang der Haupstraße mit den zahlreichen typischen bayerischen Häusern (Lüftelmalerei), erstehen beim Metzger frische Weißwürstl, beim Bäcker folgen die obligatorischen Brezn, in einer Boutique lockt reduzierte Winterbekleidung - kann Christina da widerstehen? Eine Wollmütze und Handschuhe wechseln den Besitzer / die Besitzerin.

Schon von weitem, auf einem Hügel am Ortsende, sehen wir den Kirchturm:  St. Georgs Kirche.  Auch hier finden wir erneut das klassische bayerische Barock, vergoldete Pracht, Verzierungen, und Malerei. 

Von einer intensiven Ortserkundung wird man müde, irgendwann melden sich der Rücken und die Füße und verlangen nach einer Pause. Ein schöner Milchkaffee, ein traumhafter Apfelstrudel mit Eis und Sahne geben neue Kraft. Erstaunlich ist, dass wir draußen sitzen können, bei Sonnenschein - und das alles passieert Mitte Januar.