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Heimreise in zwei Etappen

Sonntag, 22. Januar

Wir verlassen den Stellplatz in Bad Windsheim mit den üblichen Verrichtungen, fahren aber schon nach nur 120 Kilometern eine neue Therme an: Bad Kissingen.

Eigentlich haben wir vor, das renomierte Staatsbad etwas zu erkunden, aber Stellplatz und Therme befinden sich am Stadtrand, Fußläufigkeit ist nicht gegeben. Also ... keine Erkundung!  Stattdessen werfen wir eine Blick in die Therme und sind erstaunt, wie voll es heute ist. Ein meterlange Schlange an der Kasse. Ist heute ein besonderer Aktionstag oder wird der letzte Tag der bayerischen Schulferien noch einmal mit den Kindern intensiv genutzt? Wir wissen es nicht.

Was wir aber wissen, ist Folgendes:    Schon seit zwei Tagen verspürt Christina eine permanente Müdigkeit verbunden mit Gliederschmerzen. Husten ist auch mit dabei. So weit - so gut.  Und Dieter?   Schon am Samstag Abend stocherte er in seiner sonst so geliebten "Spaghetti Bolognese" herum. Und heute scheint ihm das minder geliebte "ungarisch Gulasch" nicht zu schmecken, irgendwie bitter.  Geschmacks- und Geruchssinn scheinen durcheinander zu sein?  Und was bedeuten diese Gliederschmerzen und das Frösteln?

 

Montag, 23. Januar

Eine Antwort auf obige Fragen gibt  der Schnelltest, den  wir uns heute Morgen im nahen Drogeriemarkt besorgen.  Wie schon befürchtet:  beide Tests zeigen ein positives Ergebnis.

Wie geht es weiter?   Einfach nach Hause fahren - 380 Kilometer können ganz schön lang sein - das Wohnmobil ausräumen und die Selbstisolation beginnen.

 

Fazit:  Da haben wir dem Coronavirus drei Jahre getrotzt, sind vierfach geimpft und haben uns bis zu diesem Urlaub immer noch an die Maskenempfehlung in Räumlichkeiten gehalten.   Keine Maske bei den Biathlon Wettbewerben in Ruhpolding, keine Maske in den Bussen, keine Maske auf der Bootsfahrt auf dem Königssee, keine Maske beim Einkauf im Supermarkt.  So kann also die sog. "Rückkehr zur Normalität" aussehen.