Horumersiel

Seit unserer letzten Tour im Mai sind wir nun schon wieder 6 Wochen zuhause und so langsam kribbelt es, das Womo erneut zu bewegen. Also beschließen wir kurzfristig, eine Woche an die Nordsee zu fahren. Allerdings geschieht dies in kleinen Schritten, denn heute ist der 16. Juli, unser Hochzeitstag, und den begehen wir traditionell im Landhaus Jammertal. Wir finden einen Tisch auf der Terrasse am Teich und genießen das Buffet des Hotelrestaurants.

Übrigens - wir sind nur 12km von zuhause entfernt, also eine recht kurze erste Etappe. Übernachtet wird auf dem Stellplatz des "Haard-Camping", nur 1 km entfernt vom Landhaus Jammertal.

Der Wohnmobilstellplatz vor dem Haard-Camping!

 

Über Münster an die Nordsee

Heute morgen wird Frischwasser aufgefüllt und die Fahrt geht weiter - mit einem Zwischenstopp in Münster. Christina muss noch zur Stadtbibliothek und ich begebe mich  in das  Institut für Slawistik, um meinen  Russischkurs besuchen.  Geparkt wird auf dem großen Parkplatz am Schloss. 

Gegen 16.00h haben wir unsere Pflichten erfüllt und treffen uns am Womo, um die Reise fortzuführen.  220 km liegen vor uns und die Prognose des Navi trifft zu - um 19.00h haben wir den Stellplatz in Horumersiel, den Hafenparkplatz erreicht.  Die erste Reihe ist wie immer belegt, aber wir finden ein schönes Eckchen, wo wir uns installieren können.

Gehen wir heute wieder essen oder kochen wir im Womo?  Die Entscheidung fällt für das Womo - "Strammer Max" steht auf dem Speisenplan, dazu ein Grauburgunder.

Im TV läuft später das Frauen - EM Spiel gegen Schweden. Naja ...

Auf dem Stellplatz in Horumersiel

Was für ein ruhiger und erholsamer Schlaf hier am Meer!

Kaum haben wir ein leckeres, ausgiebiges Frühstück zu uns genommen, erscheint auch schon der Mitarbeiter der Gemeinde und kassiert die Stellplatzgebühr. Für eine Nacht bezahlen wir 14,50€, was eigentlich ganz ok ist, wenn man bedenkt, dass die Kurtaxe, der Eintritt in das Schwimmbad und der Strom enthalten sind.

Das Schwimmbad suchen wir übrigens am Nachmittag auf, bevor wir dann bei  wunderbarer Sonne vor dem Womo einen Aperol zu uns nehmen.  Das Abendessen wird  uns heute in "Käptn´s Fischhus" serviert, dazu natürlich ein frisch gezapftes Jever Pils.

Mit dem Rad nach Schillig

Wiederum eine ruhige, erholsame Nacht hier im Hafen. Nach einem Morgen-Kaffee  besuchen wir das nahe Schwimbad, drehen eine halbe Stunde lang unsere Runden und kehren dann zum Womo zurück für das Frühstück. Anschließend entscheiden wir uns für eine kleine Radtour nach Schillig. Wer es noch nie gesehen  hat ... hier kann man Strand- und Campingleben hautnah erleben! Die nachfolgenden Bilder geben vielleicht einen Eindruck wieder.

Nachmittags verfolgen wir die "Tour de France" Etappe am TV, sind beeindruckt von den Strapazen, denen die Fahrer auf dem Galibier ausgesetzt sind. Ja, und dann ... kündigt sich ein Gewitter an, das gleiche Gewitter, das in Köln die U-Bahn überfluten lässt.  Wir harren geduldig im Womo aus,  fahren sicherhaltshalber die Satellitenschüssel ein und verfolgen das  Naturspektakel.  Den Regenbogen lassen wir uns natürlich nicht entgehen.

Krabben im Wattenmeer

Es regnet die ganze Nacht - mal stärker, mal weniger stark. Aber gottseidank läßt der Wind nach und wir können daher gut schlafen. 

Was steht heute auf dem Programm?  Eine Fahrt mit der "Jens Albrecht", die hier vom Hafen ablegt. Eine Fahrt mit Krabbenfang ist das Thema dieser kurzen Tour - natürlich ist dies hauptsächlich etwas für die kleinen Kinder an Bord, aber auch als Erwachsener erfährt man einiges über Seesterne, Garnelen und Krabben. Ein Mitglied der Crew gibt detaillierte Informationen, läßt die Kinder den Fang berühren, ertasten. Wir können  schöne Fotos vom Meer aus auf den Hafen mit den Wohnmobilen machen.

Nach der Fahrt genehmigen wir uns ein ausgiebiges Frühstück, und dann?  Dann regnet es wieder! Lesen, ausruhen und die "Tour de France"  schauen ist für den Nachmittag angesagt.

Zurück ins Ruhrgebiet

Heute passiert nicht viel.  Wir versuchen, schon recht früh ins Schwimmbad zu gehen, doch die relativ lange Schlange an der Kasse schreckt Dieter ab - stattdessen wieder zurück zum Womo und ein letztes Frühstück hier in Horumersiel einnehmen. Denn heute ist unser Rückreisetag!  Wir starten noch vor Mittag, in der Hoffnung, vor dem Freitag-Nachmittagsverkehr die Heimat zu erreichen.  Unser Plan geht auf ... kein Stau ... problemloses Fahren, und so können wir unseren Kater Tommy ausgeruht und ungestresst begrüßen! 

Fazit:  5 erholsame, ruhige, entspannte Tage!

 

 

 

 

 

Horumersiel im September

  Ein Wochenendetripp im September 2016

 

Der Wetterbericht verspricht nur Gutes - warum also nicht mal wieder an die Nordsee?

Schnell ist das Wohnmobil fahrbereit gemacht, der Kühlschrank aufgefüllt und nach 285 km sind wir in Horumersiel, wo wir uns auf dem Stellplatz im Hafen niederlassen.

Die "erste Reihe" ist voll belegt, aber wir finden ein schönes Eckchen in der 2. Reihe ... mit Blick auf die Segelboote und die Hafeneinfahrt.

In den nächsten 3 Tagen wird viel gelesen, entspannt, Fisch gegessen und vor allem viel Rad gefahren. Die erste Radtour führt uns -wie schon so oft- nach Hooksiel entlang des Deiches bis zum Außenhafen.  Bei herrlichem Wetter hat man einen guten Blick bis Wilhelmshaven und zum Weser-Jade-Port. Anschließend fahren wir in das Zentrum von Hooksiel, zum Alten Hafen, wo wir den Sonnenschein bei einem Kaffee genießen.

Die nächste Radtour geht über Schillig nach Hohenkirchen mit der schönen Backsteinkirche - auch hier kommen wir wieder auf gut 27 km.

Ansonsten - Schiffe gucken, das Fahrgastschiff "Jens Albrecht" beobachten und ...und ... und ...


Horumersiel im Juli

Ein  Wochenende im Sommer 2013 - noch mit dem "alten"  Wohnmobil, dem Knaus Traveller.

 

Für uns Ruhrgebietler sind die 300 km bis an die Nordsee schnell bewältigt.  Im Hafen von Horumersiel findet sich immer ein Platz - wenn auch nur in der zweiten Reihe.

Wo lassen wir uns desöfteren nieder, um leckeren Fisch zu essen bzw. das obligatorische "Jever" Pils zu trinken?  Im "Leuchtfeuer".  Und wo lässt sich abends noch ein Absacker trinken?  Im "Portrait".

Am Samstag werden die Räder bewegt  -  es geht entlang des Deiches nach Harlesiel

Für den Sonntag entschließen wir uns zu einer Rundfahrt mit der "Jens Albrecht" -  der neue "Weser-Jade Port" und die Seehundbänke stehen auf dem Programm.